High resolution format between 4K and 8K with approximately 6000 horizontal pixels.
Definition
6K bezeichnet eine digitale Auflösung von etwa 6000 Pixeln in der horizontalen Bildbreite. Der gängigste 6K-Standard liegt bei 6144 x 3160 Pixeln, was einer Gesamtauflösung von rund 19,4 Megapixeln entspricht. Diese Auflösung übertrifft 4K (Ultra HD) um das 2,25-fache und bietet damit deutlich mehr Bilddetails und Flexibilität in der Postproduktion (Post-Production).
6K-Aufnahmen ermöglichen es, das finale Material in 4K oder Full HD auszuliefern, während gleichzeitig Spielraum für digitale Bildstabilisierung (Digital Image Stabilization), Reframing und Cropping bleibt, ohne Qualitätsverluste zu erleiden. Dies ist besonders wertvoll für dokumentarische Arbeiten oder Situationen, in denen nachträgliche Bildanpassungen erforderlich sind.
Anwendung in der Praxis
Moderne Kinokameras wie die RED Dragon, ARRI Alexa LF oder Sony FX9 bieten 6K-Aufzeichnung. Die hohe Auflösung erfordert jedoch entsprechende Speicherkapazitäten und Rechenleistung im Workflow. Ein Minute 6K-Material kann je nach Codec zwischen 8-20 GB Speicherplatz beanspruchen.
Technische Details
6K-Aufnahmen nutzen meist RAW-Codecs oder hochwertige Komprimierungsverfahren wie ProRes 422 HQ. Die Farbtiefe (Color Depth) liegt typischerweise bei 10-16 Bit, was einen erweiterten Dynamikumfang (Dynamic Range) und präzisere Farbkorrektur (Color Grading) ermöglicht. Für die Wiedergabe sind spezialisierte Monitore und leistungsstarke Workstations erforderlich.