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Sigma FF Zoom
Kamera · Equipment

Sigma FF Zoom

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Sigma Vollformat-Zoomobjektive für flexible Brennweitenverstellung ohne Objektivwechsel während der Aufnahme.

Technische Details

Das Sigma 18-35mm T1.5 FF erreicht eine durchgehende Lichtstärke von T1.5 über den gesamten Zoombereich bei einem Gewicht von 1,73kg und 114mm Filterdurchmesser. Der Fokusring rotiert um 270° mit präzisen 0,3m Naheinstellgrenze. Das 50-100mm T2.0 FF bietet bei 1,49kg Gewicht eine konstante T2.0-Blende und 82mm Filtergewinde. Alle FF-Zooms verfügen über standardisierte 0,8er Zahnkränze für Follow-Focus-Systeme, interne Fokussierung und eine chromatische Aberrationskorrektur durch FLD- und SLD-Glaselemente.

Geschichte & Entwicklung

Sigma präsentierte 2013 das erste 18-35mm F1.8 DC HSM Art für DSLR-Kameras, bevor 2016 die cinematographische FF-Variante mit T-Blenden folgte. 2017 erweiterte Sigma die Serie um das 50-100mm T2.0 FF. Die Objektive entstanden als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach kostengünstigen Alternativen zu etablierten Cine-Zoom-Herstellern wie Angenieux oder Fujinon. 2019 folgte das kompaktere 18-50mm T2.0 FF für leichtere Kamerasetups.

Praxiseinsatz im Film

Sigma FF Zooms finden Anwendung in Independent-Produktionen und Netflix-Serien aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses bei hoher optischer Qualität. Das 18-35mm eignet sich für Handkamera-Arbeiten bei verfügbarem Licht durch die T1.5-Lichtstärke. Dokumentarfilmer schätzen die geringe Atemschwankung bei Zoombewegungen während der Aufnahme. Die Objektive decken Super 35mm vollständig ab, vignetieren jedoch bei Vollformat-Sensoren oberhalb von 28mm Brennweite.

Vergleich & Alternativen

Gegenüber Zeiss Compact Zooms bieten Sigma FF Objektive höhere Lichtstärke bei einem Drittel der Kosten, erreichen jedoch nicht deren Schärfeleistung in den Randbereichen. Canon CN-E Zooms liefern vergleichbare Bildqualität bei doppeltem Preis und besserer Verarbeitung. Für Budget-Produktionen stellen die Sigma FF eine Alternative zu teureren Cine-Zooms dar, während High-End-Produktionen weiterhin auf etablierte Hersteller setzen.

Aus den Gewerken

Perspektiven

Kameramann

Ich nutze das Sigma 18-35mm T1.5 FF hauptsächlich für Low-Light-Szenen, wo ich die offene Blende voll ausreizen kann - die Schärfeleistung bleibt auch bei T1.5 sehr gut. Der präzise Fokusring mit 270° Rotation gibt mir die Kontrolle für sanfte Schärfeverlagerungen, nur in den Ecken wird es bei offener Blende etwas weich.

Regisseur

Mit dem konstanten T-Wert über den gesamten Zoombereich kann ich während der Aufnahme zoomen, ohne dass sich die Belichtung ändert - das gibt mir mehr Freiheit für spontane Bildkompositionen. Die geringe Atemschwankung ermöglicht es mir, Fokus-Pulls und Zooms gleichzeitig einzusetzen, ohne dass der Bildausschnitt ungewollt wandert.

Produzent

Ein Sigma 18-35mm FF kostet etwa 8.000€ versus 25.000€ für einen vergleichbaren Zeiss Compact Zoom - bei 80% der optischen Leistung spare ich pro Drehtag erhebliche Equipmentkosten. Die robusten Gehäuse reduzieren Ausfallrisiken, und die Verfügbarkeit bei Verleihhäusern ist mittlerweile europaweit gegeben.

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