MoCap

Soutenir

Motion Capture - Aufzeichnung menschlicher Bewegung für digitale Charakteranimation.

MoCap — Visual Effects
MoCap im professionellen Filmkontext – Murnau AI illustration

Überblick

MoCap ist die gängige Kurzform für Motion Capture (Bewegungserfassung), in der Filmproduktion auch Performance Capture genannt, wenn zusätzlich Mimik und Finger erfasst werden. Erfasst werden die Bewegungen eines realen Darstellers und in eine digitale Skelett- bzw. Rig-Animation übersetzt, die anschließend auf eine computergenerierte Figur übertragen wird. MoCap ist damit ein Verfahren der Schnittstelle zwischen Dreh und VFX-Pipeline, kein einzelnes Gerät und kein Lichtwerkzeug im klassischen Sinn.

Der Aufnahmebereich, in dem der Darsteller agiert und von den Kameras erfasst wird, heißt Volume (Capture-Volumen). Er wird von mehreren synchronisierten Kameras umstellt, die den Raum aus verschiedenen Winkeln abdecken, sodass jeder Punkt möglichst durchgehend von mehreren Kameras gesehen wird (Reduktion von Verdeckung/Occlusion).

Perspektive

(1 von 3 freigeschaltet)

Produzent

MoCap-Studios kosten 15.000-50.000 Euro pro Tag, wobei die Nachbearbeitung das 3-5fache verschlingt. Ein Charakter wie Thanos benötigt 18 Monate Post-Production bei 30-40 Millionen Euro Gesamtkosten. Dafür eliminiere ich teure Reshoots und kann Performances digital anpassen, was bei praktischen Effekten unmöglich wäre.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Captura de movimiento: registro de los movimientos corporales y faciales de un actor para animar personajes digitales.

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