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Panavision G Series Anamorphic
Kamera · Equipment

Panavision G Series Anamorphic

Murnau AI illustration
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Anamorphotische Kamera der 1980er-Jahre — optimiert für 2,39:1-Kinoformat mit verbesserter optischer Qualität gegenüber älteren Serien. Standard in Hollywood bis zur digitalen Ära.

Überblick

Die G Series Anamorphic ist eine Serie anamorphotischer Festbrennweiten (Prime Lenses) des US-Optikherstellers Panavision, eingeführt im Jahr 2007. Es handelt sich um Kameraoptik, nicht um Beleuchtungs- oder Grip-Equipment. Wie bei Panavision-Anamorphoten für das 35-mm-Format üblich, erzeugen die Objektive eine horizontale Stauchung von 2x (2x Squeeze) und werden klassisch für Breitbild im Seitenverhältnis 2,39:1 (CinemaScope) eingesetzt.

Konzeptionell verbindet die G Series die kompakte, leichte Bauform der älteren C Series mit dem optischen Ansatz der Primo-/E-Series-Anamorphoten. Ziel war ein handliches Anamorphoten-Set, das sich auch für Handkamera, Steadicam und beengte Setups eignet, ohne die für Panavision typische anamorphotische Bildcharakteristik aufzugeben.

Technische Daten

Eckdaten laut Panavision:

  • Typus: anamorphotische Festbrennweiten, 2x Squeeze
  • Brennweiten-Satz: 25, 30, 35, 40, 50, 60, 75 und 100 mm
  • Typische Lichtstärke: T2.6
  • Naheinstellgrenze (Close Focus): typischerweise unter ca. 3 Fuß (≈ 0,9 m)
  • Einheitlicher Frontdurchmesser: 4.440 Zoll (≈ 113 mm) über die Serie, um Objektivwechsel und Mattebox-Handling zu vereinfachen

Als optische Merkmale nennt Panavision hohen Kontrast, hohe Auflösung, ausgewogene Aberrationskontrolle, gute Streulicht-/Glare-Resistenz, eng kontrolliertes Squeeze-Verhältnis und geringes Atmen (Breathing) beim Fokussieren.

Einsatz am Set

Die G Series wird auf Panavision- und ARRI-Kameras (PV-Mount) eingesetzt und ist ausschließlich über die Panavision-Niederlassungen vermietbar, nicht im freien Verkauf. Wegen des geringeren Gewichts und der kompakten Baulänge gilt sie als praktikable Alternative zu den größeren Primo- bzw. E-Series-Anamorphoten, etwa bei beweglichen Einstellungen, Handkamera oder Gimbal/Steadicam.

Die Serie wurde in zahlreichen Kinoproduktionen eingesetzt, unter anderem Inception (2010), Star Wars: Die letzten Jedi (2017), A Quiet Place (2018) und No Time to Die (2021). Da der Frontdurchmesser über alle Brennweiten identisch ist, lassen sich Filter, Mattebox und Streulichtblende ohne Umrüstung zwischen den Objektiven weiterverwenden.

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