Fixed focal length prime lens from Optimo series delivering exceptional optical quality for feature film cinematography.
Technische Details
Brennweiten
| 21 | 25 | 32 | 40 | 50 | 75 | 100 | 200 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| T1.8 | T1.8 | T1.8 | T1.8 | T1.8 | T1.8 | T2.8 | T2.8 |
| 0,60m | 0,60m | 0,60m | 0,60m | 0,60m | 0,75m | 1,00m | 1,50m |
| 1,72kg | 1,78kg | 1,92kg | 2,15kg | 2,42kg | 2,68kg | 3,18kg | 3,92kg |
| 95 | 95 | 95 | 95 | 95 | 95 | 95 | 95 |
| 81° | 71° | 56° | 45° | 36° | 24° | 18° | 9° |
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PL/i · 95mm Front · 300° Fokus · LDS · Full Frame
Geschichte & Entwicklung
Angenieux stellte die Optimo Prime Serie 2016 auf der NAB vor, als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Festbrennweiten im digitalen Zeitalter. Die Entwicklung dauerte vier Jahre und baute auf der 60-jährigen Erfahrung des Unternehmens mit Cine-Objektiven auf. 2018 erweiterte Angenieux die Serie um die längeren Brennweiten 100mm und 200mm. Die Objektive entstanden parallel zu den Optimo Ultra 12x Zooms und teilen sich einige optische Technologien.
Praxiseinsatz im Film
Die Optimo Primes kamen bei Produktionen wie "Blade Runner 2049" (Roger Deakins), "The Shape of Water" (Dan Laustsen) und "First Man" (Linus Sandgren) zum Einsatz. Kameramänner schätzen die konsistente Farbwiedergabe zwischen den Brennweiten und das charakteristische Bokeh mit 9-Lamellen-Blende. Die Objektive eignen sich besonders für ARRI Alexa, RED und Sony Venice Kameras. Der einheitliche T-Stop von T1.8 bei den Brennweiten bis 75mm ermöglicht nahtlose Schnitte ohne Belichtungsanpassung.
Vergleich & Alternativen
Im Vergleich zu Zeiss Supreme Primes bieten die Angenieux-Objektive einen wärmeren Look mit weniger digitaler Schärfe. Cooke S7/i Primes liefern den klassischen "Cooke Look" mit charakteristischen Hauttönen, während die Optimo Primes neutraler abbilden. Die Leica Summilux-C Serie arbeitet kompakter, erreicht aber nicht die Lichtstärke der französischen Konkurrenz. Als Budget-Alternative gelten die Sigma Cine Primes, die jedoch weniger Mikrokontrast und Farbsättigung bieten. Die Canon CN-E Primes konkurrieren preislich, haben aber geringere Lichtstärke und weniger einheitliche optische Eigenschaften.