Eine 8-Perf-Querlaufkamera, gebaut auf Mitchell-Werken der 1950er Jahre — kompakt genug fuer Steadicam, und damit das, was VistaVision frueher nicht war.
Die Beaumont ist eine Kamera für genau ein Format: 35mm quer, acht Perforationen, 1,5:1. Sie ist keine Neukonstruktion, sondern beruht auf modifizierten Mitchell-Werken der 1950er Jahre — jener Generation, für die das Format ursprünglich gebaut wurde.
Warum die Größe zählt
VistaVision-Kameras waren traditionell schwer und unbeweglich; das Format galt als Studio- und Trickformat. Die Beaumont existiert in einer kompakten Mini-Fassung, die auf Steadicam und Remote-Systeme passt. Damit verschiebt sich, wofür das Format überhaupt in Frage kommt: nicht mehr nur für gesetzte Einstellungen und Effektaufnahmen, sondern für bewegte Kamera.
Was im Paket steckt
Magazine zu 400 und 1000 Fuß — bei 8-Perf sind das rund zwei beziehungsweise fünf Minuten. Das Bajonett ist PV, was die Optikwahl an das entsprechende Haus bindet; typische Verleihpakete legen einen Satz PV-gefasster Festbrennweiten von 19 bis 135 mm bei, dazu längere Einzelstücke und einige Zooms. Ein HD-Tap gehört dazu, ein optischer Sucher ebenso.
Was man dafür in Kauf nimmt
Das Werk ist alt, auch wenn es überarbeitet ist. Ladezeiten sind lang, die Anzahl einsatzfähiger Exemplare weltweit ist klein, und die Wartung hängt an wenigen Spezialisten. Wer diese Kamera einplant, plant nicht ein Gerät ein, sondern eine Versorgungslage — inklusive der Frage, was passiert, wenn das eine Werk stehenbleibt.
Die Schwenkgrenze gilt auch hier
Der Filmtransport läuft quer. Alles, was in VistaVision über Reißschwenks und Massenträgheit steht, betrifft jede Kamera dieses Formats — die Beaumont eingeschlossen. Das ist kein Defekt einer Bauart, sondern eine Eigenschaft der Laufrichtung.
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