Regisseur
Creative or operational relevance to directing
Großer Propeller oder Turbine, die gerichteten Wind ins Bild bringt — für Haare, Stoff, Staub und Rauch. Der Ton ist so laut, dass Dialog in Windszenen praktisch immer nachsynchronisiert wird.
Die Windmaschine ist ein Ventilator in Setgröße: vom kleinen Ritter-Fan auf dem Stativ bis zur Turbine auf dem Anhänger, die einen ganzen Straßenzug bewegt. Sie erzeugt nicht Wind als Wetter, sondern Wind als sichtbare Bewegung — Haare, Mantelsaum, Vorhang, aufgewirbelter Staub. Ohne sie steht ein Sturm im Bild still.
Deshalb wird nie nur der Darsteller angeblasen. Es braucht etwas im Bild, das reagiert: Blätter, Papier, ein Tuch, eine Fahne, Staub. Und es braucht Unregelmäßigkeit — konstanter Wind aus einem Propeller sieht aus wie ein Propeller. Die Böe entsteht durch Schwenken der Maschine oder durch An- und Abfahren im Betrieb.
Creative or operational relevance to directing
Importance in production planning and execution
1. Zu welchem Department gehört „Windmaschine"?
2. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
Das Lexikon ist Teil des Filmfarm-Ökosystems — neben Kalkulation (FilmBalance), Branchen-Magazin (FilmCircus) und Crew-Vernetzung (FilmCall, CrewMesh). Eine gemeinsame Begriffswelt für die ganze Produktion.