Virtual Print Fee

Gebühr für digitale Filmkopien — ersetzt die physische 35mm-Kopie. Vertrieb zahlt Studios pauschal pro Release, unabhängig von tatsächlichen DCP-Kosten.

Lexikon: virtual-print-fee
– Murnau AI illustration

Die Virtual Print Fee (VPF) entstand Anfang der 2000er Jahre als Filmstudios und Kinobetreiber die Umstellung von 35mm-Zelluloidkopien auf digitale Cinema Packages (DCPs) verhandelten. Das Problem war simpel: Die Studios wollten ihre Filme digital in tausende Kinos bringen, die Kinos konnten sich die millionenteuren DCP-Server und Projektoren aber nicht leisten. Die VPF war der Kompromiss — eine pauschale Gebühr pro Release, die der Vertrieb an den Kinobetreiber zahlt, unabhängig davon, ob dieser tatsächlich neue Hardware installiert hat oder nicht.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Tarifa por copias digitales de película — sustituye las copias físicas de 35mm. Los distribuidores pagan a los estudios una tarifa plana por lanzamiento.

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