Log

Sostieni

Logarithmische Gammakurve zur Maximierung des erfassten Dynamikumfangs für Postproduktions-Flexibilität.

Log — Kamera & Cinematografie
Log im professionellen Filmkontext – Murnau AI illustration

Überblick

Als Log (logarithmisch) bezeichnet man eine Aufnahme- bzw. Gammakurve digitaler Film- und Videokameras, die die Sensordaten nicht linear oder im Rec.709-Standard, sondern logarithmisch codiert. Ziel ist es, den großen Helligkeitsumfang (Dynamikumfang) des Sensors möglichst verlustarm in eine begrenzte Bit-Tiefe – typischerweise einen 10-Bit-Signalweg – zu pressen. Das Resultat ist ein bewusst flaches, kontrastarmes und entsättigtes Bild, das erst in der Postproduktion durch Color Grading seinen endgültigen Look erhält.

Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Filmtransfer: Die Cineon-Codierung von Kodak wurde entwickelt, um analoges Filmnegativ digital zu erfassen und dabei den weiten Dichteumfang des Films abzubilden. Heutige Log-Kurven orientieren sich konzeptionell an diesem Prinzip und an der Belichtungscharakteristik von Negativfilm.

Perspektive

(1 von 3 freigeschaltet)

Produzent

Log bedeutet 30-40% höhere Datenraten und damit Mehrkosten für Speicher und Datenmanagement, aber auch eingesparte Drehtage durch weniger Beleuchtungsaufwand. Der obligatorische Color Grading-Schritt verlängert die Postproduktion um 1-2 Wochen, reduziert aber Reshoots durch technische Bildfehler.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Curva de grabación logarítmica de cámaras digitales que registra el amplio rango dinámico en una imagen plana y desaturada para máxima flexibilidad en corrección de color.

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