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Hive Hornet
Licht · Equipment

Hive Hornet

Murnau AI illustration
color temperature flow roll take

Hive Hornet: Kompakte LED-Leuchte von Hive Lighting mit 100W Leistung und App-Steuerung für präzise Farbtemperatur-Kontrolle.

Technische Details

Das Panel misst 30,5 x 30,5 x 5,1 cm und wiegt 2,3 kg. Ausgestattet mit 576 LEDs verfügt die Hornet über DMX-512-Steuerung und eine 16-Bit-Dimmkurve für flackerfreien Betrieb auch bei hohen Frameraten bis 20.000 fps. Die Abstrahlcharakteristik beträgt 120° ohne Modifier. Spannungsversorgung erfolgt über 100-240V AC oder 14,4V DC via V-Mount oder Gold-Mount Akku. Die Kühlungseffizienz erlaubt 100% Output bei Umgebungstemperaturen bis 40°C. Verfügbare Varianten umfassen die Hornet 200-C (200W), Super Hornet (300W) und Wasp 100-C (100W).

Geschichte & Entwicklung

Hive Lighting führte die Hornet 2016 als Antwort auf den steigenden Bedarf nach akkubetriebenen, tageslichtfähigen LED-Panels ein. Die erste Generation hatte noch Probleme mit Farbverschiebungen bei extremen Temperaturen. 2018 folgte die überarbeitete Version mit verbesserter Farbtreue und erweiterten Wireless-Funktionen. 2021 kam die aktuelle Generation mit verbesserter App-Integration und präziserer Farbmischung auf den Markt.

Praxiseinsatz im Film

Die Hornet eignet sich für mobile Drehs und Run-and-Gun-Produktionen. Bei der Netflix-Serie "Ozark" nutzte DoP Armando Salas mehrere Hornet-Panels für konsistente Ausleuchtung in Fahrzeugszenen. Die Wireless-Steuerung über die Hive-App ermöglicht Echtzeit-Anpassungen ohne Kabelsalat. Vorteil ist die hohe Akkubetriebsdauer von bis zu 2,5 Stunden bei 50% Output. Nachteil bleibt die im Vergleich zu größeren Panels begrenzte Lichtmenge für weitläufige Setups.

Vergleich & Alternativen

Gegenüber der Aputure Nova P300C bietet die Hornet bessere Wireless-Integration, jedoch geringere Maximalhelligkeit. Die Litepanels Gemini 2x1 erreicht höhere Lichtausbeute, benötigt aber externes Netzteil. Moderne Alternativen wie die ARRI SkyPanel S30-C setzen auf größere Panels mit mehr Lichtoutput. Die Hornet bleibt erste Wahl bei akkubetriebenen Produktionen unter 300W, wo Mobilität vor absoluter Lichtleistung steht.

Aus den Gewerken

Perspektiven

Kameramann

Ich nutze die Hornet hauptsächlich als mobilen Fill oder Eye-Light, weil sie sich schnell umpositionieren lässt und die Farbtemperatur präzise über die App steuern kann. Der hohe CRI-Wert gibt mir Sicherheit bei Hauttönen, auch wenn die Lichtmenge für größere Setups nicht ausreicht. Die Akkubetriebsdauer von 2,5 Stunden passt perfekt zu meinen typischen Interview-Setups.

Regisseur

Die Hornet hilft mir bei spontanen Lichtakzenten, besonders wenn ich die Stimmung einer Szene schnell ändern will – von warmem 2800K für Intimität bis zu kühlem 6500K für Anspannung. Die Wireless-Steuerung ermöglicht es mir, während der Szene subtile Lichtveränderungen zu dirigieren, ohne dass der Gaffer ins Bild laufen muss.

Produzent

Bei 120 Watt Stromverbrauch spare ich Generatorkosten und kann mit Standard-Akkus arbeiten – das reduziert Equipment-Transport und Stromkosten um etwa 30% gegenüber HMI-Setups gleicher Helligkeit. Der Anschaffungspreis von 1800€ amortisiert sich nach etwa 20 Drehtagen durch eingesparte Mietkosten für größere Lichtanlagen.

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