Versetzter Schnitt
L-Cut oder J-Cut — Audio und Video beginnen oder enden zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Technische Details
Bei L-Cuts erstreckt sich die Audiospur typischerweise 12 bis 72 Frames (bei 24fps entspricht dies 0,5 bis 3 Sekunden) über den Bildschnitt hinaus. J-Cuts beginnen meist 6 bis 48 Frames vor dem eigentlichen Bildwechsel. In digitalen Schnittsystemen wie Avid Media Composer oder Adobe Premiere werden versetzte Schnitte durch Trimming der Audio- und Videospuren auf separaten Tracks realisiert. Die Überblendung erfolgt dabei hart (Direct Cut) oder mit kurzen Crossfades von 2-8 Frames Länge zur Vermeidung von Knackgeräuschen.
Perspektive
(1 von 3 freigeschaltet)Produzent
Versetzte Schnitte verlängern die Postproduktion um etwa 20%, da jede Szene doppelt so viele Schnittentscheidungen erfordert. Dafür reduzieren sie den Drehtag-Aufwand, da weniger perfekt synchronisierte Takes nötig sind – ein Dialog kann aus verschiedenen Takes zusammengesetzt werden. Der Tonmix wird komplexer und kostet zusätzliche 10-15% Budget, spart aber oft teure Nachdrehs für Anschlussfehler.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Técnica de edición donde el audio y video se cortan en tiempos diferentes: los L-cuts prolongan el sonido sobre el cambio de imagen, los J-cuts adelantan el audio al cambio visual.
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