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Fujinon MK
Kamera · Equipment

Fujinon MK

AbelCine
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Leichte Cinema-Zoomserie von Fujinon für Super35- und E-Mount-Kameras, speziell entwickelt für kompakte Filmproduktionen und Drohnen.

Technische Details

Die MK-Objektive wiegen zwischen 980g (MK18-55mm) und 1.415g (MK50-135mm) bei einer Länge von 106-130mm. Der minimale Fokusabstand beträgt 0,85m beim MK18-55mm und 0,6m beim MK50-135mm. Die optische Konstruktion des MK18-55mm umfasst 15 Linsen in 11 Gruppen mit drei asphärischen und drei ED-Elementen. Die Objektive decken den Super35-Sensor vollständig ab und sind für 4K-Auflösung optimiert. Der Fokusring rotiert um 200°, der Zoomring um 90°. Alle drei Objektive teilen sich identische Gear-Positionen für nahtlosen Objektivwechsel ohne Rigging-Anpassungen.

Geschichte & Entwicklung

Fujifilm präsentierte die MK-Serie 2017 auf der NAB. MK18-55mm und MK50-135mm erschienen Herbst 2017, MK18-200mm folgte 2018. 2021 ergänzte Fujifilm das Angebot um MKX-Objektive mit X-Mount für X-H2S-Kameras.

Praxiseinsatz im Film

Netflix-Serie "The Politician" nutzte MK-Objektive für Handheld-Aufnahmen. Dokumentarfilmer verwenden die Serie für Run-and-Gun-Produktionen - drei Objektive decken 18-200mm ab. Konstante T2.9-Blende hält Belichtung beim Zoomen. Minimales Focus-Breathing und neutrale Farbwiedergabe.

Vergleich & Alternativen

Canon CN-E-Objektive: größer und schwerer, aber T1.5 statt T2.9. Sony FX-Objektive: höhere Kosten und Gewicht, bessere Lowlight-Performance. Sigma Cine-Objektive: günstiger mit E-Mount, aber ohne parfokale Eigenschaften. MK-Serie liegt zwischen Budget-Optiken und High-End-Serien wie Zeiss Supreme Primes oder ARRI Signature Primes.

Aus den Gewerken

Perspektiven

Kameramann

Ich verwende die MK18-55mm und MK50-135mm als kompaktes Zoom-Set für Handheld-Arbeit, da sie deutlich leichter sind als vergleichbare Canon CN-E. Die konstante T2.9 und identischen Gear-Positionen ermöglichen mir schnelle Objektivwechsel ohne Rigging-Anpassungen, was bei dokumentarischen Drehs entscheidend ist.

Regisseur

Die MK-Serie gibt mir die Flexibilität, spontan zwischen verschiedenen Brennweiten zu wechseln, ohne die Kamera neu aufbauen zu müssen. Besonders das 18-200mm nutze ich für Coverage-Shots, wo ich schnell von Wide zu Close-Up wechseln muss, ohne den Moment zu verlieren.

Produzent

Ein MK-Set kostet etwa 8.000€ und ersetzt drei Festbrennweiten, was Budget und Logistik vereinfacht. Das geringe Gewicht reduziert Gimbal- und Steadicam-Kosten, da wir mit leichteren Rigs arbeiten können. Für Netflix-Deliveries sind sie 4K-tauglich und sparen gegenüber High-End-Alternativen 15.000€ pro Set.

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