Studio VFX néo-zélandais à Wellington, issu de l'entourage de Peter Jackson, anciennement Weta Digital. Connu pour Le Seigneur des anneaux et Avatar — et pour la performance capture depuis Gollum.
Wētā FX sitzt in Wellington, Neuseeland, und ist untrennbar mit Peter Jackson verbunden: Das Studio entstand in den Neunzigern aus seinem Umfeld, um die Effekte seiner Filme im eigenen Land stemmen zu können. Der Durchbruch kam mit der Herr-der-Ringe-Trilogie — ein Projekt dieser Größe hatte bis dahin niemand außerhalb der etablierten Zentren in Los Angeles oder London gestemmt. Seither gehört das Haus zur ersten Reihe der Branche, mit den Avatar-Filmen als technischen Ausrufezeichen.
Performance Capture als Kernkompetenz
Kein Name ist enger mit Performance Capture verknüpft. Gollum, gespielt von Andy Serkis, war der Wendepunkt: eine digitale Figur, deren Spiel erkennbar von einem Schauspieler stammt und die emotional neben realen Darstellern besteht. Wētā baute darauf ein ganzes Handwerk auf — von King Kong über die Planet-der-Affen-Reihe bis zu den Na'vi in Avatar, wo die Capture-Bühne mit virtueller Kamera zum eigentlichen Set wurde. Der Anspruch dahinter: Die Leistung des Schauspielers soll durch die Technik hindurch sichtbar bleiben, nicht von ihr ersetzt werden.
Vom Werkstatt-Verbund zum Weltstudio
Der Name Weta stand lange für einen Verbund: Weta Digital für die digitalen Effekte, daneben die Weta Workshop für physische Kreaturen, Rüstungen und Requisiten — beide benannt nach einem neuseeländischen Rieseninsekt. Die digitale Seite firmiert heute als Wētā FX, mit der Schreibweise nach der Māori-Herkunft des Wortes. Die Workshop besteht als eigenes Unternehmen weiter. Für die Branche ist Wētā auch deshalb interessant, weil es zeigt, dass ein Weltklasse-Haus fernab der klassischen Standorte wachsen kann, wenn ein verlässlicher Strom großer Projekte es trägt.
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