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Lens Mount
Caméra · Technique

Lens Mount

Murnau AI illustration
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La monture d'objectif de la caméra : interface mécanique et souvent électronique entre boîtier et optique, définie par le diamètre, le verrouillage et le tirage mécanique. Au cinéma, PL et LPL sont le standard commun aux fabricants.

Das Bajonett ist der Objektivanschluss der Kamera — die Stelle, an der Optik und Body zusammenkommen. Der Name stammt vom Verriegelungsprinzip: ansetzen, drehen, einrasten, wie beim Aufpflanzen eines Bajonetts. Definiert wird ein Anschluss durch drei Dinge: den Durchmesser der Öffnung, die Art der Verriegelung und das Auflagemaß — den exakten Abstand zwischen Anschlussfläche und Sensorebene. Dazu kommt bei den meisten modernen Anschlüssen eine elektronische Schnittstelle: Kontakte oder Pins, über die Blendensteuerung, Metadaten (Brennweite, Fokusdistanz, Blende) und teils Autofokus laufen.

PL und LPL: der Cine-Standard

Im Cine-Bereich hat sich der PL-Mount (Positive Lock) von ARRI als herstellerübergreifender Standard etabliert: Statt die Optik selbst zu drehen, zieht ein Überwurfring sie fest — spielfrei und belastbar genug für schwere Cine-Optiken mit angesetztem Schärfenzieh-Motor. Nahezu jede Cine-Kamera und jede Cine-Optik gibt es mit PL, was Verleihern und Produktionen das Mischen von Fabrikaten erlaubt. Der neuere LPL-Mount ist die Weiterentwicklung für großformatige Sensoren: größerer Durchmesser, kürzeres Auflagemaß, mehr Freiheit für die Optikrechnung. Metadaten laufen im Cine-Umfeld über Systeme wie ARRIs LDS oder Cookes /i-Protokoll durch Kontakte im Mount. Daneben existieren die Foto-Anschlüsse — etwa Canons EF- und Sonys E-Bajonett —, die über Adapter und Autofokus auch in die Bewegtbild-Welt hineinreichen.

Adapter: Was geht und was nicht

Die Adaptier-Regel folgt aus dem Auflagemaß: Ein Anschluss mit kurzem Auflagemaß (etwa spiegellose Mounts wie Sony E oder LPL) kann über einen Adapter Optiken mit längerem Auflagemaß aufnehmen — der Adapter füllt schlicht die Distanz auf. Umgekehrt geht es ohne zusätzliche Optik im Adapter nicht, und jede Zwischenlinse kostet Abbildungsqualität. Deshalb sind PL-auf-E-Adapter Alltag, E-auf-PL dagegen nicht existent. Elektronik ist die zweite Hürde: Ein rein mechanischer Adapter überträgt weder Blendensteuerung noch Metadaten — bei Optiken ohne manuellen Blendenring wird das zum Ausschlusskriterium.

  • Vor jedem Fremd-Body-Einsatz das Auflagemaß prüfen beziehungsweise shimmen lassen — ein verstelltes Bajonett macht jede Schärfenskala wertlos.
  • Bei Adaptern auf Spielfreiheit achten: Ein wackelnder Adapter ruiniert die Abbildung schwerer Optiken und gefährdet den Mount.
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