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DZOFilm
Kamera · Objektive

DZOFilm

Murnau AI illustration
flow para roll take

Chinesischer Hersteller erschwinglicher Cine-Objektive — kombiniert professionelle Features mit Budget-freundlichen Preisen.

Technische Details

Die DZOFilm-Objektive verwenden durchgängig T1.8-Lichtstärke bei Vollformat-Coverage und 270°-Fokusring-Rotation für präzise Schärfenachführung. Das Vespid-Prime-Set umfasst acht Brennweiten von 16mm bis 125mm, alle mit identischem 95mm-Frontdurchmesser und 0.8-Mod-Zahnkränzen. Die Marlin-Zooms bieten konstante T2.8-Blende über den gesamten Zoombereich, wobei das 20-55mm nur 1,95kg wiegt. Alle Optiken nutzen Low-Dispersion-Gläser und Nano-Beschichtungen zur Streulichtreduzierung, was einen Kontrast von 85:1 bei 40 Linienpaaren/mm ermöglicht.

Geschichte & Entwicklung

DZOFilm wurde 2019 in Hangzhou gegründet und stellte bereits 2020 die ersten Vespid-Prime-Objektive vor. 2021 folgte die Marlin-Zoom-Serie, die innerhalb von 18 Monaten über 10.000 verkaufte Einheiten erreichte. Das Unternehmen kooperiert mit deutschen Glasherstellern wie Schott und fertigt in vollautomatisierten Produktionslinien. 2023 erweiterte DZOFilm das Portfolio um Anamorphic-Optiken und Super35-spezifische Brennweiten.

Praxiseinsatz im Film

Netflix-Produktionen wie "The Glory" (2022) nutzten komplette Vespid-Sets für einheitliche Bildsprache über verschiedene Kamera-Teams hinweg. Die Marlin-Zooms kommen häufig bei Dokumentarfilmen zum Einsatz, da sie bei 270°-Fokusrotation auch manuelles Follow-Focus ohne Getriebe ermöglichen. Coloristen schätzen die konsistente Farbtemperatur von 5600K±50K zwischen verschiedenen Brennweiten, was den Grading-Aufwand reduziert. Die kompakte Bauweise eignet sich besonders für Gimbal-Setups und Handheld-Aufnahmen.

Vergleich & Alternativen

DZOFilm positioniert sich zwischen Consumer-Objektiven von Sigma und High-End-Cine-Optiken von Zeiss oder Cooke. Im Gegensatz zu Canon CN-E oder Sony FX-Optiken bietet DZOFilm vollständige mechanische Kompatibilität zwischen allen Brennweiten. Rokinon Xeen-Objektive haben ähnliche Spezifikationen, erreichen jedoch nicht die Fertigungsqualität bei Fokusring-Präzision. Für Budgets über 150.000 Euro greifen Productions zu Arri Signature Primes, darunter dominiert DZOFilm das Segment zwischen 2.000-4.000 Euro pro Objektiv.

Aktuelles

DZOFilm hat mit der Arcana-Serie neue anamorphe Objektive vorgestellt, die als Alternative zu etablierten Herstellern wie ARRI positioniert werden. Die Objektive reihen sich in das wachsende Portfolio des chinesischen Herstellers ein, der sich zunehmend im professionellen Segment etabliert. DZOFilm konkurriert damit direkt mit traditionellen Objektivherstellern im High-End-Bereich.

Aktuelles

Die Pictor Cine Zoom Serie von DZOFilm umfasst drei durchgehend lichtstarke Objektive (12-25mm, 20-55mm, 50-125mm T2.8) und richtet sich an das mittlere Preissegment. Nutzer schätzen vor allem die praktische Handhabung und Geschwindigkeit beim Dreh, während die Bildqualität als solide, aber nicht außergewöhnlich bewertet wird. Die Serie ergänzt das Portfolio des Herstellers um erschwingliche Zoom-Optionen unterhalb der Premium-Serien.

Aus den Gewerken

Perspektiven

Kameramann

Ich schätze die konstante T1.8-Blende und identischen Frontdurchmesser – das bedeutet keine Mattebox-Anpassungen beim Objektivwechsel. Die 270°-Fokusrotation gibt mir die Präzision von High-End-Cine-Optiken, ohne dass ich mein Budget sprengen muss. Besonders bei Low-Light-Szenen hole ich mit T1.8 noch Details aus den Schatten, die mit anderen Zoom-Sets bei T2.8 verloren gingen.

Regisseur

Die einheitliche Bildsprache über alle Brennweiten ermöglicht mir nahtlose Schnitte zwischen verschiedenen Einstellungsgrößen ohne störende Farbverschiebungen. Mit der kompakten Bauweise kann ich auch in engen Räumen oder bei Verfolgungsfahrten arbeiten, ohne dass die Kamera-Crew durch schwere Optiken eingeschränkt wird. Das Bokeh bleibt über alle Brennweiten charakteristisch und unterstützt meine visuelle Erzählung.

Produzent

Ein komplettes Vespid-Set kostet mich 25.000 Euro statt 80.000 Euro für vergleichbare Zeiss CP.3 – das ist Budgetspielraum für zusätzliche Drehtage. Die einheitlichen mechanischen Spezifikationen reduzieren den Zeitaufwand für Kamera-Setups zwischen Takes um etwa 30%. Bei internationalen Koproduktionen kann ich problemlos Equipment zwischen verschiedenen Units teilen, da alle DZOFilm-Objektive identische Workflow-Parameter haben.

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