Kameramann
Anschluss habe ich beim Drehen im Kopf. Mein Material muss im Schnitt funktionieren – ich liefere Coverage, die dem Editor Spielraum gibt.
Anschluss ist die Konsistenz zwischen Einstellungen bezüglich Bewegung, Position, Requisiten und Zeit. Der Script Supervisor wacht am Set darüber und markiert jeden Bruch.
Continuity (deutsch: Anschluss oder Kontinuität) bezeichnet die Konsistenz aller visuellen und inhaltlichen Elemente zwischen aufeinanderfolgenden Einstellungen. Im Schnitt müssen diese Einstellungen nahtlos zusammenpassen, obwohl sie möglicherweise Stunden oder Tage auseinander gedreht wurden.
Die wichtigste Regel für räumliche Continuity:
ACHSE
│
┌─────┼─────┐
│ A │ B │
│ │ │
└─────┼─────┘
│
─────┼─────
KAMERA-ZONE
(eine Seite!)Regel: Die Kamera bleibt auf einer Seite der Achse zwischen den Hauptfiguren. Überschreiten verwirrt den Zuschauer räumlich.
Der Script Supervisor (früher: Continuity) ist für die Überwachung zuständig:
Manche Regisseure brechen bewusst die Continuity:
Anschluss habe ich beim Drehen im Kopf. Mein Material muss im Schnitt funktionieren – ich liefere Coverage, die dem Editor Spielraum gibt.
Bei Anschluss entdecke ich den Film, den ich wirklich gedreht habe. Der Schnitt offenbart Stärken und Schwächen und bietet neue kreative Möglichkeiten.
Anschluss ist mein Kernhandwerk. Am Schneidetisch entsteht der Film neu – ich entscheide über Rhythmus, Tempo und emotionalen Fluss der Erzählung.
Anschluss braucht Zeit und erfahrene Editoren. Ich plane ausreichend Schnittzeit ein, denn hier wird aus Rohmaterial ein Film.
1. Was beschreibt „Anschluss" am besten?
2. Zu welchem Department gehört „Anschluss"?
3. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
Das Lexikon ist Teil des Filmfarm-Ökosystems — neben Kalkulation (FilmBalance), Branchen-Magazin (FilmCircus) und Crew-Vernetzung (FilmCall, CrewMesh). Eine gemeinsame Begriffswelt für die ganze Produktion.