Mass fuer die tatsaechliche Lichttransmission eines Objektivs unter Beruecksichtigung aller optischen Verluste. Praeziser als F-Stop fuer Filmproduktion.
T-Stop (Lichttransmission)
Der T-Stop ist das tatsächliche Lichttransmissions-Verhältnis eines Objektivs unter realen Bedingungen. Im Gegensatz zum F-Stop, der eine geometrische Berechnung darstellt, misst der T-Stop die exakte Menge Licht, die das Objektiv tatsächlich zum Sensor oder Film durchlässt.
Technische Grundlagen
Die Messung von T-Stops
T-Stops werden mit kalibrierten Lichtsensoren unter standardisierten Bedingungen photometrisch gemessen:
- Standardbeleuchtung: 5600K Tageslicht
- Spektralbereich: Vollständiges sichtbares Spektrum
- Messmethode: Integrale Lichttransmissionsmessung
- Kalibrierstandard: SMPTE / ISO 518 für Kinematographie
T-Stop vs. F-Stop
| Aspekt | F-Stop | T-Stop |
|---|---|---|
| Berechnung | Geometrisch (Brennweite/Durchmesser) | Photometrisch gemessen |
| Genauigkeit | Theoretisch | Praktisch |
| Glasverluste | Nicht berücksichtigt | Vollständig berücksichtigt |
| Verwendung | Fotografie | Filmproduktion |
| Objektivmarkierung | Standard-Fotoobjektive | Cinema-Objektive |
Praktische Relevanz
Ein Objektiv mit f/2.0 kann tatsächlich T/2.3 sein, wenn Glaselemente und Vergütungen 15% des Lichts absorbieren. Bei Objektivwechseln innerhalb einer Szene garantieren T-Stops identische Belichtung ohne zusätzliche Tests.