Kompakter Feldmonitor für Ton und Sync-Kontrolle — wiegt 2–3 kg, batteriebetrieben, robust für Location-Einsatz. Standard bei kleinen und mittleren Produktionen.
Am Set brauchst du einen zuverlässigen Weg, um deine Tonaufnahmen sofort zu kontrollieren — und genau hier kommt der Protos-Lautsprecher ins Spiel. Das Gerät ist ein kompakter, batteriebetriebener Feldmonitor, den du überallhin mitnehmen kannst, ohne dich beschwert zu fühlen. Mit 2–3 kg Gewicht passt er problemlos in deinen Tonrucksack oder sogar in die Jacke, und die robuste Kunststoffbauweise verkraftet den täglichen Einsatz auf Location ohne Murren.
Praktisch funktioniert der Protos so: Du koppelst ihn via Klinke oder XLR an dein Mischpult oder deinen Recorder — meist während die Aufnahme läuft — und hörst live mit, was tatsächlich aufgezeichnet wird. Das ist nicht nur Kontrolle, sondern deine erste Fehlererkennungslinie. Du merkst sofort, wenn ein Funk-Lavaliermikrofon abbricht, wenn der Windschutz des Richtmikrofons rumoren verursacht, oder wenn die Aussteuerung driften will. Der Monitor hat typischerweise ein Mono- oder Stereo-Output-Modul und speist die Tonsignale in zwei kompakte, aber überraschend präzise abgestimmte 2,5- bis 3-Zoll-Lautsprecher. Die Akkulaufzeit reicht für einen kompletten Drehtag — meist 8–10 Stunden bei normaler Auslastung.
Was ihn am Set unbezahlbar macht: Bei kleineren und mittleren Produktionen, wo der Tonassistent auch Kamerabediener spielen muss oder wo das Budget für einen separaten Tonreceiver fehlt, spart der Protos enorme Kosten ein. Du brauchst keinen teuren 5.1-Mischpult mit integriertem Monitor-System. Ein gutes XLR-Kabel, der Protos, und dein Ohr — fertig. Besonders in dokumentarischen Arbeiten oder Industriefilmen ist er Standard. Auch Sync-Kontrolle läuft darüber: Du vergleichst den Audio-Output des Recorders mit dem Video-Ton der Kamera und merkst sofort, ob sie drift (zeitliche Verschiebung) aufgebaut haben.
Wichtig zu wissen: Der Protos ersetzt keinen professionellen Referenzmonitor auf höherwertigen Produktionen — die Lautsprecher sind klein, und die Frequenzauflösung ist nicht broadcast-standard. Aber für schnelle Kontrolle und Feldentscheidungen ist er absolut zuverlässig. Verbinde ihn immer parallel zur Hauptaufnahme, nicht in Serie — ein Ausfall des Monitors darf nie die Recording-Chain blockieren.