Kein Filmbegriff — dieser Eintrag existiert nicht. Optimax war ein Kino-Präsentationsformat der 1990er, aber kein Standards-Lexikoneintrag für Produktion.
Optimax III Inc. ist kein etablierter Filmbegriff im Produktions- oder Postproduktions-Lexikon. Die Verwechslung entsteht häufig, weil «Optimax» in den 1990er Jahren als Kino-Präsentationsformat auftauchte — eine proprietäre Bildvergrößerungstechnik für 35-mm-Kopien, die in ausgewählten Kinos lief. Das war aber ein Vertrieb- und Abspiel-Standard, nicht ein Produktionsbegriff, den Du auf dem Set oder im Schnitt brauchst.
Was am Set und in der Post zählt: Wenn Du mit echten optischen Formaten arbeitest — VistaVision, IMAX, DCP-Standards, anamorphe Optiken — dann sind das die Vokabeln, die in Drehplänen und Schnitt-Workflows landen. Optimax war eher ein Marketing-Label für bestimmte Kino-Präsentationen, vergleichbar mit später auftauchenden Premium-Formaten. Die Industrie hat solche proprietären Wiedergabe-Standards nie wirklich in die Produktions-Terminologie aufgenommen, weil sie keinen direkten Einfluss auf Drehweise, Lichtsetzung oder Schnittfolge hatten.
Falls Du auf «Optimax» stößt — etwa in älteren Distributorinformationen oder Archiv-Dokumenten aus den 90ern — handelt es sich um eine Abspiel-Spezifikation, nicht um eine Produktionsvorgabe. Das unterscheidet es fundamental von Formaten wie Anamorphic oder Super 35, die Deine Objektivwahl und Bildkomposition schon beim Drehen bestimmen. Für moderne Produktionen ist dieser Begriff längst obsolet; die DCP-Standards und digitale Intermediate-Prozesse haben solche Nischen-Präsentationsformate verdrängt.