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Institut für Konjunkturforschung
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Institut für Konjunkturforschung

Institute for Economic Research
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cinema auditorium cinematheque german association for youth and film

Deutsches Wirtschaftsforschungsinstitut — hat mit Filmwirtschaft und Kinematografie nichts zu tun. Kein Filmfachbegriff.

Das Institut für Konjunkturforschung ist eine wirtschaftswissenschaftliche Forschungseinrichtung und hat mit Filmpraxis, Kameratechnik oder Postproduktion nichts zu tun. Es handelt sich um ein makroökonomisches Think Tank, das sich mit Konjunkturzyklen, Arbeitsmarkttrends und gesamtwirtschaftlichen Indikatoren beschäftigt — Territorium der Volkswirte, nicht der Filmemacher.

Warum erscheint dieser Begriff überhaupt in einem Filmlexikon? Weil er manchmal in Kontexten auftaucht, die mit Filmförderung, Produktionsbudgets oder Branchenstatistiken zu tun haben. Wenn etwa eine Produktionsfirma Darlehen für einen großen Spielfilm aufnimmt, können konjunkturelle Daten dieses Instituts in Kreditgesprächen mit Banken eine Rolle spielen. Oder wenn Verbände wie die Filmförderungsanstalt ihre Jahresberichte schreiben, zitieren sie manchmal allgemeine Wirtschaftstrends — eben aus solchen Quellen. Trotzdem: Der praktische Nutzen für den Kameramann, den Regisseur oder den Schnittmeister ist gleich Null.

Im Produktionsalltag werden solche ökonomischen Institute irrelevant. Dein Concern am Set ist Licht, Bewegung, Timing — nicht die Arbeitslosenquote des vorigen Quartals. Der Produzent interessiert sich für Cashflow und Finanzierungslücken, aber die bezieht er nicht aus solchen Quellen, sondern von seinen Line Producern und Wirtschaftsprüfern. Filmförderung wiederum folgt ihren eigenen Kriterien: künstlerische Qualität, Drehbuchqualität, Besetzung — nicht makroökonomische Prognosen.

Falls du als Filmmaker je mit diesem Begriff konfrontiert wirst — etwa in einem Diskurs über Filmfinanzierung oder europäische Produktionsförderung — solltest du wissen, dass er außerhalb deines Handwerks liegt. Er gehört in die Kategorie »branchenfremde Begriffe, die manchmal in Finanzierungsgesprächen erwähnt werden, aber die kreative oder technische Arbeit nicht beeinflussen«. Konzentriere dich auf die filmspezifischen Lexikon-Einträge: Lighting Ratios, Color Grading, Narrative Structure — dort liegt dein professionelles Knowhow.

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Bildsprache verstehen, Produktionen kalkulieren, Crew vernetzen.

Das Lexikon ist Teil des Filmfarm-Ökosystems — neben Kalkulation (FilmBalance), Branchen-Magazin (FilmCircus) und Crew-Vernetzung (FilmCall, CrewMesh). Eine gemeinsame Begriffswelt für die ganze Produktion.

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