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Fixed Matte
VFX

Fixed Matte

core mattestatic mattematte · 3 Verwandte Begriffe
Murnau AI illustration
core matte static matte matte

Statische Schwarzmaske über dem Bild — definiert Seitenverhältnis oder rahmt Szenische Details ein. Im Gegensatz zu animierter Matte unbeweglich.

Die Fixed Matte sitzt als statische Schwarzmaske über deinem Bild und bleibt während der gesamten Einstellung exakt dort, wo du sie platziert hast. Anders als die animierte Matte — die sich mit der Action bewegt oder das Frameset verändert — haftet sie unbeweglich am Bildrand oder rahmt gezielt ein bestimmtes Szenenelement ein. Du setzt sie ein, um Seitenverhältnisse zu korrigieren, unerwünschte Bildbereiche zu maskieren oder um eine bewusste Bildkomposition zu verstärken.

In der Praxis arbeitest du damit im Schnitt oder in After Effects: Du zeichnest deine Maske auf einer schwarzen Ebene, legst sie über den Clip und sperrst sie für alle nachfolgenden Takes. Im Gegensatz zur Rotoscope-Maske, die du Frame für Frame neu nachzieht, spart dir die Fixed Matte enorm Zeit — besonders wertvoll, wenn du mit langem Material arbeitest. Ein klassischer Fall: Du brauchst ein 2.39:1-Breitbild-Verhältnis im TV-Spot (Cinemascope-Look), packst oben und unten je eine schwarze Leiste hin und lässt sie während der ganzen Szene liegen. Oder dein Kameramann hat versehentlich den Boom-Mic-Schatten mitgekratzt — Fixed Matte über diese Zone, fertig.

Entscheidend ist die Unterscheidung zur Animated Matte: Jene folgt Bewegungen oder passt sich an Schnitte an. Die Fixed Matte dagegen ist eine visuelle Konstante — sie hat kein Keyframe-Setup, keine Bewegungskurve. Das macht sie robust für Exports und garantiert pixelgenaue Reproduzierbarkeit über alle Render-Passes. Im VFX-Workflow zahlst du für diese Starrheit aber auch einen Preis: Wenn die Kamera oder der Bildinhalt sich verschiebt, wirkt die Matte schnell unbewegt und künstlich. Deshalb setzt du Fixed Mattes am ehesten bei echten Statik-Aufnahmen ein — oder bei intentionalen stilistischen Vignettierungen, wo die Künstlichkeit gewünscht ist.

Praktischer Hinweis: Speichere deine Fixed-Matte-Layer immer auf eine eigene Ebene, unkomprimiert oder mit minimaler Kompression. So lässt sich die Maske später noch justieren, ohne den ganzen Composite neu zu rendern. Und achte auf den Transition-Punkt: Wo genau endet die Maske? Weiche Kanten (mit feather) sehen weniger hart aus als knallharte Schnitte — probiere 2–8 Pixel Feathering je nach Auflösung.

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