Leica Summilux-C is a technique of professional camera work.
Technische Details
Brennweiten
| 16 | 18 | 21 | 25 | 29 | 35 | 50 | 75 | 135 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| T1.4 | T1.4 | T1.4 | T1.4 | T1.4 | T1.4 | T1.4 | T1.4 | T1.4 |
| 0,30m | 0,30m | 0,30m | 0,30m | 0,35m | 0,35m | 0,45m | 0,60m | 0,90m |
| 1,90kg | 1,90kg | 1,90kg | 1,90kg | 2,00kg | 2,00kg | 2,10kg | 2,30kg | 2,40kg |
| 95 | 95 | 95 | 95 | 95 | 95 | 95 | 95 | 95 |
| 92° | 84° | 74° | 64° | 57° | 48° | 34° | 23° | 13° |
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PL · 95mm Front · 300° Fokus · T1.4–T16 · Super 35 · >150 LP/mm
Geschichte & Entwicklung
Leica Camera AG stellte die Summilux-C Serie 2012 auf der NAB vor als ersten eigenen Einstieg in professionelle Kinoobjektive seit den 1960er Jahren. Die Entwicklung begann 2009 in Zusammenarbeit mit Cine Optics, einem deutschen Spezialhersteller für Kinooptiken. 2014 wurde das Set um die 135mm-Brennweite erweitert, 2016 folgte eine überarbeitete Version mit verbesserter Streulichtunterdrückung und optimierter Farbwiedergabe für digitale Sensoren.
Praxiseinsatz im Film
Kameramann Roger Deakins setzte die Summilux-C Objektive bei "Sicario" (2015) ein, insbesondere für die nächtlichen Grenzsequenzen, wo die hohe Lichtstärke T1.4 entscheidend war. Die Serie findet häufig Verwendung bei dokumentarischen Arbeiten und Low-Light-Situationen, wo verfügbares Licht genutzt werden muss. Der einheitliche Look über alle Brennweiten hinweg macht Schnitte zwischen verschiedenen Objektiven unsichtbar. Die kompakte Bauweise eignet sich für Handheld-Aufnahmen und Gimbal-Systeme, während die präzise Mechanik Follow-Focus-Systeme zuverlässig ansteuert.
Vergleich & Alternativen
Gegenüber den Zeiss Master Primes bieten die Summilux-C einen wärmeren, weniger sterilen Look mit charakteristischer Bokeh-Zeichnung. Die Cooke S4/i Serie erreicht ähnliche Lichtstärken, kostet jedoch etwa 40% mehr pro Objektiv. Moderne Alternativen sind die Sigma Cine Primes (T1.5) oder Zeiss Supreme Primes (T1.5), die jedoch unterschiedliche optische Charakteristika aufweisen. Bei Budget-Produktionen werden oft die Summilux-C als Kompromiss zwischen Leica-Qualität und Verfügbarkeit gewählt, da sie günstiger als vergleichbare Cooke- oder Zeiss-Sets sind.