3-Achsen-Gimbal von DJI für Kameras bis 4,5 kg — bietet ActiveTrack-Verfolgung und LiDAR-Fokussierung.
Technische Details
Das Gimbal verfügt über eine 1,8-Zoll-OLED-Touchscreen-Anzeige und eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden mit dem mitgelieferten BG21-Grip. Die Carbon-Fiber-Achsenarme reduzieren Vibrationen und ermöglichen Neigungswinkel von +180° bis -95°, Rollwinkel von ±45° und Schwenkwinkel von ±360°. Das System unterstützt Active Track Pro 3.0 mit einer Tracking-Reichweite von bis zu 20 Metern. Die integrierte Lidar-Fokussierung (Lidar Range Finder) arbeitet mit einer Genauigkeit von ±1 cm bei Distanzen von 0,3 bis 14 Metern.
Geschichte & Entwicklung
DJI führte das RS 3 Pro im Mai 2022 als Nachfolger des RS 2 Pro ein und erweiterte damit die 2020 gestartete Ronin-S-Serie für professionelle Filmproduktionen. Das System wiegt 1,8 kg und trägt Kameras bis 4,5 kg Nutzlast. Die Lidar-Autofokus-Funktion misst Entfernungen automatisch und steuert kompatible Objektive ohne Kabelverbindung zur Kamera.
Praxiseinsatz im Film
Das Gimbal eignet sich für schwere Cine-Kameras wie RED Komodo oder Sony FX6. Drei Betriebsmodi ermöglichen Handheld-, Low-Mode- und Briefcase-Mode-Aufnahmen. Die automatische Achsenverriegelung verkürzt das Setup zwischen Takes. Die DJI Ronin App ermöglicht Remote-Steuerung mit bis zu 100 Meter Reichweite.
Vergleich & Alternativen
Gegenüber dem Standard RS 3 (3 kg Nutzlast) bietet das Pro-Modell 50% höhere Tragkraft und Lidar-Fokussierung. Hauptkonkurrenten sind der Zhiyun Crane 4S (6,5 kg Nutzlast) und der Freefly MoVI Pro (6,8 kg). Das RS 3 Pro bietet Software-Integration und präzise Motorsteuerung, während schwerere Systeme wie der MoVI Pro bei Red-Epic-Setups mit großen Cine-Objektiven verwendet werden.