Öffnungswinkel des Lichtkegels eines Scheinwerfers — bestimmt die Größe des ausgeleuchteten Bereichs.
Definition
Der Beam Angle bezeichnet den Öffnungswinkel eines Scheinwerfers, gemessen zwischen den beiden Punkten, an denen die Lichtintensität auf 50% des Maximalwerts abfällt. Er bestimmt die Größe und Form des ausgeleuchteten Bereichs.
Anwendung in der Praxis
Der Beam Angle wird zur gezielten Lichtführung eingesetzt:
- Spotlights: Enger Beam Angle (5-15°) für harte, konzentrierte Beleuchtung
- Flood-Beleuchtung: Weiter Beam Angle (40-80°) für großflächige Ausleuchtung
- Hintergrundlicht: Mittlerer Beam Angle (20-40°) für selektive Bereichsbeleuchtung
- Effektlicht: Variable Winkel für spezifische Lichtformen
Technische Details
Wichtige Parameter bei der Messung:
- Gemessen in Grad (°) bei 50% Lichtabfall
- Field Angle: Messung bei 10% Lichtabfall (immer größer als Beam Angle)
- Abhängig von Reflektor-Geometrie und Brennweite
- Veränderbar durch Fokussierung oder Austausch von Linsen
Praktische Hinweise
- Beam Angle vor Drehbeginn am Monitor kontrollieren
- Belichtungsmesser zur Überprüfung der Lichtverteilung einsetzen
- Bei LED-Panels: Beam Angle oft durch Diffusoren oder Linsen anpassbar
- Sicherheitsabstand zu Objekten bei engen Beam Angles einhalten
Professionelle Standards
Standardisierte Beam Angles ermöglichen:
- Reproduzierbare Lichtsetzungen über mehrere Drehtage
- Präzise Vorabplanung der Lichtführung
- Effiziente Kommunikation zwischen Gaffer und Team
- Kontinuität bei Anschlussaufnahmen
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