Kompakte, würfelförmige LED-Leuchte von Astera mit Akku und programmierbaren RGB-Effekten.
Technische Details
Die Leuchte arbeitet mit einem Farbtemperaturbereich von 1.750K bis 20.000K bei einem CRI-Wert von >96 und TLCI von >97. Jede der 8 LEDs lässt sich über 16-Bit-Auflösung dimmen und in unterschiedlichen Farben ansteuern, wodurch sich Farbverläufe und Chasing-Effekte realisieren lassen. Die maximale Lichtleistung beträgt 1.200 Lux bei 1 Meter Entfernung. Der integrierte Akku (14,8V, 2.600mAh) lädt über USB-C in 3 Stunden vollständig auf. Das IP65-Rating gewährleistet Schutz gegen Staub und Strahlwasser. Magnethalterungen und ein 1/4"-Gewinde ermöglichen vielseitige Befestigungsmöglichkeiten.
Geschichte & Entwicklung
Astera brachte den PixelBrick 2020 als Ergänzung zur bestehenden AX-Serie auf den Markt. Das deutsche Unternehmen Astera LED Technology, gegründet 2008, entwickelte die Leuchte als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach kompakten, pixelmappingfähigen Lichtquellen im Filmbereich. 2021 folgte die überarbeitete Version mit verbesserter App-Steuerung und erweiterten Effekt-Algorithmen. Die Integration in professionelle Lichtsysteme wie MA Lighting grandMA3 und ETC Eos etablierte den PixelBrick schnell als Standard für Accent-Lighting.
Praxiseinsatz im Film
Gaffers setzen PixelBricks häufig für Hintergrundbeleuchtung mit Farbverläufen ein, etwa zur Simulation von Neonlicht oder Bildschirmreflexionen. Die kompakte Bauform ermöglicht das Verstecken in engen Sets oder die Befestigung an Requisiten. Bei Nachtaufnahmen dienen sie als kontrollierte Lichtakzente in Fahrzeuginnenräumen oder als Eye-Light-Verstärkung. Die drahtlose Ansteuerung eliminiert Kabelwege bei beweglichen Setteilen. Typische Anwendungen umfassen Color-Washing von Wänden, rhythmische Lichteffekte synchron zur Musik oder die Erzeugung von Umgebungslicht mit definierten Farbtemperaturen.
Vergleich & Alternativen
Konkurrierende Produkte wie der Quasar Science Q-LED X oder ARRI SkyPanel S30-C bieten höhere Lichtausbeute, verzichten jedoch auf die Pixelkontrolle einzelner LEDs. Klassische Dedolight-Systeme erreichen präzisere Lichtführung, benötigen aber Netzstrom und Verkabelung. Für großflächige Ausleuchtung eignen sich eher Astera Titan Tubes oder Helios Tubes, während PixelBricks ihre Stärke bei punktueller Akzentbeleuchtung und Effektlicht ausspielen. Die Wahl zwischen PixelBrick und Alternativen hängt von der gewünschten Lichtmenge, Farbkontrolle und Mobilität ab.