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Aputure F10 Fresnel
Licht · Equipment

Aputure F10 Fresnel

Murnau AI illustration
aputure color temperature flow fresnel roll take

Fresnel-Linse für Aputure LED-Scheinwerfer — erzeugt weiches, fokussierbares Licht mit gleichmäßiger Ausleuchtung.

Technische Details

Der F10 Fresnel wiegt 6,8 kg und misst 400 × 400 × 500mm in maximaler Ausdehnung. Das Gerät arbeitet mit dem Aputure Nova P600c LED-Panel und erreicht eine Lichtausbeute von 45.600 Lux bei 1 Meter Entfernung im Spot-Modus (15°). Die Fresnel-Linse besteht aus optischem Glas mit Anti-Reflex-Beschichtung und sitzt in einem präzisionsgefertigten Aluminiumgehäuse. Der Fokussierungsmechanismus arbeitet über eine Zahnstange mit 180°-Drehbereich, wobei sich der Abstand zwischen LED-Panel und Linse von 140mm bis 420mm verstellen lässt.

Geschichte & Entwicklung

Aputure stellte den F10 Fresnel 2022 als Ergänzung zur Nova P600c vor, um der wachsenden Nachfrage nach fokussierbaren LED-Lösungen nachzukommen. Das Design basiert auf klassischen Tungsten-Fresnels aus der Studiotechnik der 1930er Jahre, übertragen auf moderne LED-Technologie. 2023 folgte die Kompatibilitätserweiterung für das Nova P300c Panel durch einen zusätzlichen Adapter-Ring.

Praxiseinsatz im Film

Der F10 Fresnel eignet sich als Führungslicht (Key Light) für Interviews und Porträts, wobei die Fokussierung präzise Lichtformung ohne Barndoors ermöglicht. Bei Außenaufnahmen kompensiert er als Counter-Light starkes Sonnenlicht, während die 15°-Spot-Einstellung punktgenaue Akzente auf Gesichter oder Objekte setzt. Die gleichmäßige Lichtverteilung ohne Hotspots macht ihn zur Alternative für klassische 5K-Tungsten-Fresnel-Setups bei deutlich geringerem Stromverbrauch und Wärmeentwicklung.

Vergleich & Alternativen

Gegenüber dem kleineren Aputure F7 Fresnel bietet der F10 höhere Lichtleistung und weicheren Falloff bei größerem Gewicht und Platzbedarf. ARRI Orbiter mit Fresnel-Attachment liefert vergleichbare Ergebnisse bei höherem Preis und komplexerer Bedienung. Klassische Tungsten-Fresnel wie der ARRI 5K erreichen ähnliche Lichtmengen, benötigen jedoch 5000W statt 600W und erzeugen erhebliche Abwärme. Der F10 positioniert sich als Mittelweg zwischen kompakten LED-Panels und großen Studio-Fresnels.

Aus den Gewerken

Perspektiven

Kameramann

Der F10 Fresnel gibt mir die Kontrolle eines klassischen Fresnel mit der Flexibilität moderner LEDs – ich kann von weichem Flutlicht für Porträts bis zum harten Spot für dramatische Schatten wechseln, ohne die Lampe zu tauschen. Die gleichmäßige Lichtverteilung ohne Farbsäume macht ihn zu meinem Go-to für Gesichtsbeleuchtung, besonders wenn ich schnell zwischen verschiedenen Bildkompositionen wechseln muss.

Regisseur

Mit dem F10 kann ich die Stimmung einer Szene durch simple Fokusveränderung modulieren – enge Spots für Verhöre oder Monologe, weites Licht für entspannte Dialogszenen. Die Möglichkeit, Lichtintensität und -streuung während des Drehs anzupassen, gibt mir narrative Flexibilität ohne Setup-Unterbrechungen.

Produzent

Der F10 spart mir Personal- und Stromkosten gegenüber klassischen Fresnels – ein Elektriker statt drei, Standard-Steckdosen statt CEE-Anschlüsse. Bei 6,8kg kann ihn eine Person handhaben, was Transportkosten reduziert und kleinere Crews ermöglicht, ohne bei der Lichtqualität Kompromisse zu machen.

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