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Sony FS7
Kamera · Kameras

Sony FS7

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Super35mm-Camcorder mit E-Mount und variabler Framerates bis 180fps. Kompakte Bauform für Dokumentar- und Eventproduktionen.

Technische Details

Der 4K Super35mm Exmor CMOS-Sensor (24,7 × 13,1 mm) liefert eine Auflösung von 4096 × 2160 Pixeln bei nativen ISO-Werten von 800 bis 4000. Die Kamera zeichnet intern in XAVC-I (Intraframe) mit bis zu 600 Mbit/s oder XAVC-L (Long GOP) mit 150 Mbit/s auf XQD-Speicherkarten auf. Das mitgelieferte Sony 18-105mm f/4 G OSS Objektiv verfügt über einen eingebauten ND-Filter mit drei Stufen (1/4, 1/16, 1/64). Die FS7 Mark II erweiterte 2016 das Spektrum um elektronische variable ND-Filter von 1/4 bis 1/128 Stops und verbesserte Ergonomie.

Geschichte & Entwicklung

Sony stellte die FS7 im September 2014 als Nachfolger der FS700 vor. Die Entwicklung zielte auf den wachsenden Markt für documentary-style Produktionen und kleinere Filmcrews ab. 2016 folgte die FS7 Mark II mit verbessertem Griff-Design und dem revolutionären elektronischen variablen ND-System. Die FS7-Serie wurde 2019 durch die FX9 abgelöst, die einen Vollformat-Sensor und erweiterte Netflix-Zertifizierung mitbrachte.

Praxiseinsatz im Film

Die FS7 etablierte sich schnell in der Documentary- und Independent-Filmszene. Serien wie "The Crown" (Netflix) nutzten die FS7 für handheld-Sequenzen, während Dokumentarfilmer die Kombination aus 4K-Qualität und Schulter-Ergonomie schätzten. Der S-Log2/S-Log3-Modus ermöglicht einen Dynamikbereich von über 14 Stops, wodurch aufwendige Color-Grading-Workflows möglich werden. Das modulare Design erlaubt schnellen Wechsel zwischen Handheld-, Stativ- und Gimbal-Konfigurationen.

Vergleich & Alternativen

Gegenüber der kleineren Sony A7S-Serie bietet die FS7 professionelle XLR-Anschlüsse, Timecode-Synchronisation und robustes Gehäuse. Im Vergleich zur Canon C300 Mark II punktet die Sony mit höherer Framerate (180fps in Full HD) und günstigerem Preis. Moderne Alternativen wie die Sony FX6 oder Canon C70 bieten heute bessere Low-Light-Performance und kompaktere Bauweise, erreichen aber nicht die spezifische Ergonomie der FS7 für Schulter-Kameraführung.

Aktuelles

Die FS7 etabliert sich 2024/2025 als beliebte Einstiegskamera für Filmemacher mit professionellem Anspruch. Gebrauchte Kameras sind für unter 1000 USD verfügbar und bieten ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Community gilt die FS7 weiterhin als zuverlässiges Arbeitstier, auch wenn neuere Modelle technisch überlegen sind.

Aus den Gewerken

Perspektiven

Kameramann

Ich schätze die FS7 für ihre ausgewogene Gewichtsverteilung und die natürlichen Handheld-Bewegungen, die sie ermöglicht. Das variable ND-System der Mark II spart mir kostbare Zeit bei wechselnden Lichtverhältnissen, und S-Log3 gibt mir genug Spielraum für kreative Farbkorrektur. Die 180fps in Full HD sind perfekt für dramatische Slow-Motion-Akzente.

Regisseur

Mit der FS7 kann ich spontaner arbeiten und näher an die Schauspieler heran, ohne die intimidating Präsenz einer großen Kamera-Crew. Die Möglichkeit, schnell zwischen verschiedenen Framerates zu wechseln, eröffnet mir narrative Gestaltungsmöglichkeiten direkt am Set. Das kompakte Setup ermöglicht Dreharbeiten in engen Räumen und authentische Reaktionen.

Produzent

Die FS7 senkt meine Personalkosten, da ein Kameramann sie ohne zusätzlichen Focus Puller bedienen kann. XQD-Karten sind zwar teurer als SD, aber die Datensicherheit rechtfertigt die Investition. Mit einem Tagespreis von etwa 150-200 Euro liegt sie im Sweet Spot zwischen Consumer- und High-End-Equipment und liefert broadcast-taugliche Qualität für kleinere Budgets.

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