Kameramann
Aus DoP-Perspektive ist dieses Element essentiell für die visuelle Gestaltung. Es ermöglicht mir die gewünschte Farbstimmung und das ästhetische Bild konsistent umzusetzen.
Belgischer LED-Wall-Hersteller für Virtual Production — spezialisiert auf hochauflösende LED-Panels für Filmstudios.
ROE Visual ist ein Hersteller professioneller LED-Display-Lösungen, kein einzelnes Gerät und kein ANSI-Lampencode. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet, hat seinen Sitz in Shenzhen (China) und betreibt seine Europazentrale im niederländischen Leek. Ursprünglich auf LED-Wände für Touring, Live-Events und Broadcast spezialisiert, hat sich ROE Visual zu einem der prägenden Anbieter für die Virtual Production entwickelt.
Im Film- und TV-Bereich sind ROE-Visual-Panels vor allem als Bauelement von LED-Volumes (LED-Wänden) bekannt – also den großflächigen, gekrümmten LED-Hintergründen, vor denen in der ICVFX-Produktion (In-Camera Visual Effects) gedreht wird. Die Black-Pearl-Serie gilt branchenweit als De-facto-Standard und kam unter anderem bei der LED-Volume-basierten Produktion von „The Mandalorian“ zum Einsatz.
Für Film- und Broadcast-Anwendungen sind insbesondere folgende Produktlinien relevant:
Charakteristisch für die film-tauglichen Panels sind hohe Bildwiederholraten und große Farbtiefe, damit das LED-Bild bei kurzen Belichtungszeiten und hohen Kamera-Frameraten flimmer- und moiréfrei bleibt.
Die folgenden Werte beziehen sich auf das Panel Black Pearl BP2 V2 laut Hersteller- und Verleiherangaben:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Pixelabstand (Pitch) | 2,84 mm |
| Panel-Maße | 500 × 500 × 90 mm |
| Auflösung pro Panel | 176 × 176 Pixel |
| Gewicht | 9,35 kg |
| Max. Helligkeit (kalibriert) | 1.500 nits |
| Bildwiederholrate | 7.680 Hz |
| Graustufen / Bittiefe | 16 bit |
Die gröbere Variante Black Pearl BP3 arbeitet mit einem Pixelabstand von 3,91 mm und 128 × 128 Pixeln pro Panel.
In der Virtual Production werden ROE-Visual-Panels zu großflächigen, oft gekrümmten LED-Volumes zusammengesetzt, die als beleuchteter Hintergrund und gleichzeitig als Lichtquelle dienen. Das auf der Wand dargestellte Bild liefert sowohl den fertigen In-Camera-Hintergrund als auch realistisches Umgebungslicht und Reflexionen auf Darstellern und Set-Teilen – ein Vorteil gegenüber klassischem Greenscreen.
Wichtig für die Kamera-Kompatibilität sind die hohe Bildwiederholrate (zur Vermeidung von Flimmern und Banding bei kurzen Shutter-Zeiten), die große Bittiefe für saubere Farb- und Helligkeitsverläufe sowie ein feiner Pixelabstand, um Moiré im Kamerabild zu reduzieren. Die Panels sind front-serviceable, also von der Vorderseite wartbar, und lassen sich konkav/konvex krümmen, was für geschlossene Volume-Setups relevant ist.
Aus DoP-Perspektive ist dieses Element essentiell für die visuelle Gestaltung. Es ermöglicht mir die gewünschte Farbstimmung und das ästhetische Bild konsistent umzusetzen.
Diese professionelle Lösung erhöht die Produktionseffizienz und reduziert Post-Production-Anforderungen. Sie ermöglicht flexible, schnelle Anpassungen während des Drehs.
Als Gaffer ist dies ein unverzichtbares Werkzeug meines täglichen Handwerkszeugs. Es ermöglicht mir professionelle Lichtkontrolle und schnelle Anpassungen auf Set, was Zeit spart und Qualität sichert.
1. Zu welchem Department gehört „ROE Visual"?
2. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
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