Retinale Disparität

Englisch: Retinal Disparity

Unterschied zwischen linkem und rechtem Kamerabild, den das Gehirn für räumliche Tiefe verarbeitet — Grundlage für Stereoskopie und 3D-Effekt. Interpupillarer Abstand und Konvergenzwinkel steuern die Wirkung.

Lexikon: retinal-disparity
– Murnau AI illustration

Dein linkes und rechtes Auge sehen die Welt aus leicht unterschiedlichen Positionen. Das Gehirn nutzt genau diesen Versatz — die retinale Disparität — um Tiefe zu berechnen. Am Set funktioniert das genauso: Zwei Kameras im Abstand des menschlichen Augenabstands (ca. 65 mm, der interpupilläre Abstand) erfassen die gleiche Szene aus minimal versetzten Blickwinkeln. Der Zuschauer mit Polarisations- oder Shutter-Brille sieht dann zwei Bilder, die sein visuelles System zu einer räumlichen Wahrnehmung verschmilzt.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Diferencia entre imagen izquierda y derecha que el cerebro interpreta como profundidad — base de estereoscopía. IPD y ángulo de convergencia controlan el efecto.

FR IT HI ZH JA

Wissen testen

? Quiz

Teste dein Wissen zu diesem Begriff

1. Was beschreibt "Retinale Disparität" am besten?

2. Zu welchem Department gehört "Retinale Disparität"?

The Film Radar

Wer dreht gerade was in Deutschland?

Entdecke aktuelle Produktionen, Crew-Netzwerke und Branchenintelligenz auf The Film Radar — der visuellen Plattform für die deutsche Film- und Fernsehbranche.