Lioretograph
Seltene frühe Kinotechnik für 3D-Effekte ohne Brille — nutzte Linsenraster und Parallaxen-Versatz. Praktisch obsolet, historisch interessant für 3D-Archäologie.
Wer sich mit autostereoskopischen Verfahren beschäftigt, stößt unweigerlich auf die Lioretographie — eines jener experimentellen Systeme aus der Stummfilm-Ära, die brillenloses 3D-Kino versprach, aber nie über Nischeneinsätze hinaus kam. Das Verfahren arbeitete mit einem Linsenschirm (Lenticular Screen), der vor dem Film angebracht wurde und durch fein abgestimmte Parallaxen-Versätze zwischen linkem und rechtem Auge unterschiedliche Bildperspektiven erzeugte. Kein spezieller Projektor nötig, keine Brille — theoretisch ein Traum. Die Praxis sah anders aus.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Técnica 3D estereoscópica temprana sin gafas — rejillas de lentes y desplazamiento de paralaje. Obsoleta, relevante solo históricamente.
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