Filmkrankheit

Englisch: Film sickness

Reiz durch schnelle, unkontrollierte Kamerabewegungen oder Schnittfrequenz — ähnlich Reiseübelkeit. Zuschauer erleben Desorientierung, Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Lexikon: film-sickness
– Murnau AI illustration

Schnelle, unkontrollierte Kamerabewegungen oder eine Schnittfrequenz, die das Auge nicht folgen kann, erzeugen beim Zuschauer physische Symptome — Kopfschmerzen, Schwindel, in schweren Fällen Übelkeit. Das Phänomen entsteht, wenn die visuelle Information auf der Leinwand das vestibulare System des Zuschauers verwirrt — der Körper empfängt Bewegungssignale, die der tatsächlichen physischen Ruhe widersprechen. Anders als bei intentionalen Effekten (Handheld-Ästhetik, Jump-Cuts für narrative Spannung) geschieht Filmkrankheit unbeabsichtigt und unbarmherzig.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Malestar por movimientos de cámara excesivos o cortes rápidos — similar al mareo. El espectador sufre desorientación o náuseas.

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