16mm camera by Paillard (Switzerland), classic indie/doc body — spring-wound and electric versions, cult status in the 16mm revival.
Die Paillard Bolex H16-Familie ist eine der ikonischsten 16mm-Kameras der Filmgeschichte. Produziert in der Schweiz ab 1935 (federbetrieben) und ab den 1970ern in elektrisch angetriebenen Versionen (H16 EBM, H16 EL), war sie über Jahrzehnte das Standard-Werkzeug für Indie-Filmer, Dokumentaristen, Naturfilmer und Experimental-Filmschaffende.
Die H16 EL spezifisch
"EL" steht für "Electric" — der Body läuft per Akku mit konstanter Geschwindigkeit (24fps, optional 25 oder andere). Vorgänger waren federbetrieben (28 Sek. Aufnahme pro Aufzug). Die EL erlaubt längere Takes ohne manuelles Aufziehen — entscheidend für Sync-Sound und längere Beobachtungs-Shots.
Reflex-Sucher
Die H16 hat einen optischen Reflex-Sucher — der DP sieht genau das, was die Linse sieht (über einen Spiegel-Prisma). Der Preis dafür ist Licht: der Strahlenteiler, der das Bild in den Sucher spiegelt, nimmt es dem Film weg. Diesen Verlust muss man bei der Belichtung einrechnen — er ist die bekannteste Eigenheit der Bolex und der häufigste Grund für unterbelichtetes Material bei Erstanwendern.
Bajonett
Bolex H16 Bayonett — eine Drehring-Bajonett-Familie. Native Optiken: Kern Switar, Kern Vario Switar, Schneider Cinegon. Adapter auf PL existieren für moderne Cine-Optik, aber der typische Workflow bleibt: Original-Bayonett-Glas.
Format
Standard-16mm und Super-16 (durch Aperture-Mod). Das Bildfeld der EL deckt Standard-16 ab — für Super-16 muss eine Werkstatt das Aperture-Plate ausarbeiten. Heute Standard-Mod bei seriösen Bolex-Service-Stellen.
Heute
Im 16mm-Film-Revival 2024-2026 ist die Bolex H16 wieder gefragt: Body um 800-2500 EUR auf eBay, Service-Verfügbarkeit in CH/DE/USA noch okay (verglichen mit anderen Vintage-Bodies). Beliebt für Music Videos, Werbung mit Vintage-Look, Indie-Doku.
संबंधित शब्द
क्विज़
1. Zu welchem Department gehört „Paillard Bolex H16 EL"?