Überblick
SDR steht für Standard Dynamic Range (deutsch etwa „Standard-Dynamikumfang") und bezeichnet den klassischen Helligkeits-, Kontrast- und Farbumfang von Video, wie er sich über Jahrzehnte an den Eigenschaften von Röhrenmonitoren (CRT) orientiert hat. SDR ist kein Beleuchtungs- oder Grip-Gerät, sondern ein Imaging-Standard, der bestimmt, wie Bilder aufgenommen, gemastert und auf Displays wiedergegeben werden. Der Begriff selbst kam erst in den 2010er-Jahren auf, um die etablierte Wiedergabe von der neueren High Dynamic Range (HDR) abzugrenzen.
Am Set und in der Post ist SDR weiterhin die Bezugsgröße für klassische Broadcast- und Web-Lieferungen, während HDR-Workflows (HDR10, Dolby Vision, HLG) bei höherwertigen Produktionen und Streaming zunehmen.
Perspektive
(1 von 3 freigeschaltet)Produzent
SDR-Deliverables sind kostengünstiger, da keine speziellen HDR-Monitore für die Abnahme nötig sind und die Postproduktion weniger komplex ausfällt. Die universelle Kompatibilität von SDR reduziert meine Distributionskosten, da nur ein Master für alle Plattformen benötigt wird. Bei internationalen Koproduktionen ist SDR oft der sicherste gemeinsame Standard, da nicht alle Märkte HDR-fähige Infrastruktur besitzen.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
SDR (Standard Dynamic Range): rango dinámico y cromático convencional del vídeo, definido por Rec.709 y la curva gamma BT.1886 con brillo máximo de ~100 cd/m².
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