De-Aging
VFX-Technik zur digitalen Verjüngung des Erscheinungsbildes eines Schauspielers.
Überblick
De-Aging (auch digitale Verjüngung) bezeichnet eine Gruppe von visuellen Effekten (VFX), mit denen das Gesicht eines Schauspielers auf der Leinwand jünger erscheinen soll, als die Person zum Drehzeitpunkt tatsächlich ist. Bearbeitet werden typischerweise Merkmale wie Stirnfalten, Augenringe, Lachfalten, Hautstruktur und Zähne. Eingesetzt wird die Technik vor allem für Rückblenden, durchgehende Lebensspannen einer Figur oder die Rückkehr ikonischer Rollen.
De-Aging ist primär ein Post-Production- bzw. VFX-Verfahren, kein Set-Gerät. Es berührt die Set-Arbeit aber dort, wo spezielle Kamera-Rigs und kontrollierte Lichtbedingungen für die Datenerfassung nötig sind. Klassische, rein praktische Ansätze (Maske, Lichtführung, vorteilhafte Kamerawinkel, Doubles) werden teils ergänzend genutzt.
Perspektive
(1 von 3 freigeschaltet)Produzent
De-Aging verschlingt 15-25% des VFX-Budgets und verlängert die Post-Production um 8-12 Wochen. Ich kalkuliere grundsätzlich 20% Puffer für Re-Renders ein und beauftrage die VFX-Firma bereits in der Prep-Phase, um Kamera-Setups und Lighting-Vorgaben festzulegen - nachträgliche Korrekturen kosten das Dreifache.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Técnica de VFX para rejuvenecer digitalmente a actores en pantalla, generalmente mediante CGI, captura de rendimiento facial o redes neuronales.
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