Kameramann
Aus DoP-Perspektive ist dieses Element essentiell für die visuelle Gestaltung. Es ermöglicht mir die gewünschte Farbstimmung und das ästhetische Bild konsistent umzusetzen.
Profilscheinwerfer mit ellipsoidal geformtem Reflektor — projiziert scharfe Lichtkegel mit präzise einstellbaren Rändern.
Ein Ellipsoidal – vollständig Ellipsoidal Reflector Spotlight (ERS), im deutschen Sprachraum auch Profilscheinwerfer und umgangssprachlich oft "Leko" genannt – ist ein Scheinwerfertyp, der einen scharf begrenzten, präzise formbaren Lichtkegel erzeugt. Charakteristisch ist die Kombination aus einem ellipsoidförmigen (elliptischen) Reflektor, der das Lampenlicht bündelt, und einem nachgeschalteten Linsensystem, das den Strahl projiziert. Die Optik funktioniert ähnlich wie bei einem Diaprojektor: Die Lampe sitzt im einen Brennpunkt des Reflektors, das Tor (Gate) mit den Strahlformern im anderen.
"Leko" (von Lekolite) und "Source Four" sind ursprünglich Markennamen, die häufig stellvertretend für jede Art von Ellipsoidal verwendet werden. Im Gegensatz zum Fresnel- oder PC-Scheinwerfer, der einen weichen, diffusen Lichtkegel liefert, ist der Ellipsoidal auf einen harten, kontrollierbaren Rand und das Projizieren von Mustern ausgelegt.
Die Strahlformung ist das Kernmerkmal des Ellipsoidals:
Ellipsoidale werden über ihren Feld- bzw. Abstrahlwinkel klassifiziert; austauschbare Linsentuben decken üblicherweise einen Bereich von etwa 5° (sehr eng) bis 90° (sehr weit) ab. Ältere Geräte trugen eine Bezeichnung aus Linsendurchmesser und Brennweite (z. B. 6×9). Als Lichtquelle dienten klassisch Wolfram-Halogen-Lampen; zunehmend gibt es LED-Versionen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Gerätetyp | Scheinwerfer mit hartem, formbarem Lichtkegel (Profilscheinwerfer) |
| Typische Feldwinkel (Wechseltuben) | z. B. 19°, 26°, 36°, 50° (Gesamtspanne ca. 5°–90°) |
| Lichtquelle | Wolfram-Halogen (tungsten) oder LED |
Ein verbreitetes Referenzgerät ist der ETC Source Four: Er nutzt eine HPL-Halogenlampe (laut Hersteller in den Leistungsstufen 375 W, 575 W und 750 W) sowie einen dichroitischen "Cold Mirror"-Reflektor, der einen Großteil der Infrarot-Wärme aus dem Lichtkegel herausfiltert.
Am Filmset wird der Ellipsoidal eingesetzt, wenn Licht exakt platziert und beschnitten werden muss: für gezielte "Sun Hits" durch Fenster, für scharf umrissene Lichtflächen (etwa eine Lichtbahn unter einer Tür) oder für projizierte Schattenmuster mittels Gobo. Die Shutter erlauben es, den Strahl präzise auf einen Bereich zu begrenzen, ohne Streulicht auf benachbarte Flächen zu werfen. Tungsten-Versionen liefern dabei eine warme, kunstlichttypische Farbtemperatur; LED-Modelle bieten je nach Bauart einstellbare Farbtemperatur und Farben.
Aus DoP-Perspektive ist dieses Element essentiell für die visuelle Gestaltung. Es ermöglicht mir die gewünschte Farbstimmung und das ästhetische Bild konsistent umzusetzen.
Diese professionelle Lösung erhöht die Produktionseffizienz und reduziert Post-Production-Anforderungen. Sie ermöglicht flexible, schnelle Anpassungen während des Drehs.
Als Gaffer ist dies ein unverzichtbares Werkzeug meines täglichen Handwerkszeugs. Es ermöglicht mir professionelle Lichtkontrolle und schnelle Anpassungen auf Set, was Zeit spart und Qualität sichert.
1. Zu welchem Department gehört „Ellipsoidal"?
2. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
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