Kameramann
Einstellungsgröße ist Teil meiner visuellen Sprache. Ich setze es bewusst ein, um Emotionen zu transportieren und die Geschichte zu unterstützen. Die technische Beherrschung ist Voraussetzung für kreative Freiheit.
Die Einstellungsgröße bezeichnet den Bildausschnitt einer Aufnahme – also wie viel vom Motiv und seiner Umgebung im Kader sichtbar ist.
Die Einstellungsgröße bezeichnet den Bildausschnitt einer Aufnahme – also wie viel vom Motiv und seiner Umgebung im Kader sichtbar ist. Sie ist eines der grundlegendsten Gestaltungsmittel der Filmsprache.
Von weit nach nah:
| Bezeichnung | Englisch | Zeigt |
|---|---|---|
| Supertotale | Extreme Wide Shot | Landschaft, winzige Figuren |
| Totale | Wide Shot / Full Shot | Ganze Figur mit Umgebung |
| Halbtotale | Medium Wide Shot | Figur von Kopf bis Knie |
| Amerikanische | American Shot | Figur bis unter die Hüfte |
| Halbnahe | Medium Shot | Figur ab Taille aufwärts |
| Nahe | Medium Close-Up | Kopf und Schultern |
| Großaufnahme | Close-Up | Nur Gesicht |
| Detail | Extreme Close-Up | Auge, Hand, Objekt |
Jede Einstellungsgröße hat eine psychologische Wirkung auf den Zuschauer:
Einstellungsgröße ist Teil meiner visuellen Sprache. Ich setze es bewusst ein, um Emotionen zu transportieren und die Geschichte zu unterstützen. Die technische Beherrschung ist Voraussetzung für kreative Freiheit.
Bei Einstellungsgröße arbeite ich eng mit meinem DoP zusammen. Es beeinflusst, wie der Zuschauer die Szene emotional erlebt. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam in der Vorproduktion.
Einstellungsgröße beeinflusst meine Schnittmöglichkeiten direkt. Ich brauche Material, das im Rhythmus funktioniert und mir Spielraum für die finale Erzählung lässt.
Einstellungsgröße hat Zeit- und Budgetimplikationen. Ich plane die Ressourcen so, dass das kreative Team seine Vision umsetzen kann, ohne den Rahmen zu sprengen.
1. Zu welchem Department gehört „Einstellungsgröße"?
2. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
Das Lexikon ist Teil des Filmfarm-Ökosystems — neben Kalkulation (FilmBalance), Branchen-Magazin (FilmCircus) und Crew-Vernetzung (FilmCall, CrewMesh). Eine gemeinsame Begriffswelt für die ganze Produktion.