Das Voigtländer Zoomar ist ein deutsches Zoomobjektiv aus dem Jahr 1959 – eines der frühesten Kinozoom-Objektive überhaupt – und wurde von Ancient Optics in ein modernes Kinorgehäuse (GL) überführt.
1. Überblick
Das Voigtländer Zoomar ist ein deutsches Zoomobjektiv aus dem Jahr 1959 – eines der frühesten Kinozoom-Objektive überhaupt – und wurde von Ancient Optics in ein modernes Kinorgehäuse (GL) überführt. Mit 36 mm Festbrennweite als Fixpunkt und T3.1 deckt es den Vollformat-Bereich ab. In der Rental-Industrie ist es als seltenes Vintage-Zoom mit ausgesprochenem Character-Charakter gefragt.
2. Charakteristika
Flare-Verhalten laut CINEFLARES-Datenblatt:
- Typen: Spherical Spot, Rainbow, Caustic, Ring
- Farben: Amber, Purple, Blue
- Intensität: Strong
Verlinkte Pattern-Einträge:
3. Kreativer Einsatz
Das Zoomar wird eingesetzt, wenn ein Zoom gebraucht wird, der nicht wie ein modernes Zoom aussieht: Barrel-Verzeichnung, reduzierter Kontrast und starke Flares – Spherical Spots, Rainbows, Caustics und Ringe in Amber, Lila und Blau – prägen das Bild spürbar. Das macht es weniger geeignet für saubere, kontrollierte Setups, aber interessant für Produktionen, die einen organischen, leicht unreinen Look suchen, ohne auf eine Festbrennweite festgelegt zu sein. Mit 3,8 kg ist es für ein Vintage-Zoom handhabbar, verlangt aber stabile Schulter- oder Rig-Setups. Primär über spezialisierte Rental-Häuser verfügbar, selten im Standard-Tagespreis-Sortiment.
4. Specs-Übersicht
| Feld | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Ancient Optics (GL Rehoused) |
| Typ | Zoom FF |
| Jahr | 1959 |
| Land | Germany |
| Ära | Vintage |
| Brennweite (Referenz-Datenblatt) | 36.0mm |
| T-Stop-Range | T3.1 – T32.0 |
| Squeeze | 1.0× |
| Gewicht | 3.8 kg / 8.3 lb |
| Close Focus | 0.84 m / 2' 9" |
| Distortion | Barrel |