Grafikrendering bei interaktiven Bildfrequenzen (typisch 24+ fps) für unmittelbares Feedback.
Definition
Real-Time Rendering erzeugt Bilder schnell genug für interaktive Anwendung - mindestens 24 fps, oft 60+ fps. Game Engines wie Unreal und Unity sind die Hauptplattformen.
Anwendung in der Praxis
ICVFX/Virtual Production mit LED-Volumes. Interactive Previz. Virtual Scouting. Game-Cinematics die später als Film gerendert werden. Real-Time revolutioniert Film-Workflows.
Technische Details
Rasterization + selektives Ray Tracing. LOD (Level of Detail) für Performance. Temporal Techniques (TAA, DLSS). GPU-bound mit massiver Parallelisierung. Nanite (UE5) für unlimitierte Geometrie.
Aktuelles
Die Abgrenzung zwischen Real-Time Rendering und konventionellem Rendering wird in der Filmproduktion zunehmend wichtiger. Während bei Real-Time Rendering alle Berechnungen simultan während der Wiedergabe erfolgen, arbeiten Game-Engines wie Unreal Engine mittlerweile auch in cinematischen Produktionen. Die Technologie ermöglicht sofortige visuelle Rückmeldung, erreicht aber noch nicht die Qualität traditioneller Renderverfahren wie in Blender oder ähnlicher Software.