Kompakter 500W LED-Scheinwerfer von Fiilex mit variables Farbtemperatur und Dimmer — ideal für mobile Drehs.
Technische Details
Der Q500 arbeitet mit 36 Hochleistungs-LEDs (18 daylight, 18 tungsten) und erreicht einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 95+. Die Leistungsaufnahme beträgt maximal 50 Watt bei Netzbetrieb oder 35 Watt im Akkubetrieb mit Sony NP-F Akkus. Das Gerät verfügt über einen stufenlosen Dimmer von 0-100% und DMX-512 Steuerung über einen 5-Pin XLR-Anschluss. Der Abstrahlwinkel beträgt 60° und lässt sich durch optionale Barn Doors oder Honeycomb-Vorsätze modifizieren.
Geschichte & Entwicklung
Fiilex präsentierte den Q500 erstmals 2014 als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach kompakten, batteriebetriebenen LED-Lösungen für Run-and-Gun-Productions. Das US-amerikanische Unternehmen, gegründet 2012 von ehemaligen Litepanels-Ingenieuren, zielte bewusst auf den prosumer- und Independent-Markt ab. 2018 folgte der Q500-AC für reine Netzanwendungen, 2020 die Q500-RGB Variante mit Vollfarb-LEDs.
Praxiseinsatz im Film
Aufgrund seiner kompakten Bauweise eignet sich der Q500 besonders für Handheld-Aufnahmen, Automotive-Shots und enge Drehorte. Dokumentarfilmer schätzen die lange Akkulaufzeit von bis zu 2,5 Stunden bei 50% Leistung. In "The Revenant" (2015) nutzte Emmanuel Lubezki Q500-Einheiten als portable Key-Lights für extreme Außenaufnahmen. Der geringe Stromverbrauch ermöglicht den Betrieb mehrerer Geräte über Standard-Haushaltssteckdosen, ohne Sicherungen auszulösen. Die variable Farbtemperatur macht zeitaufwändige Filterarbeiten beim Wechsel zwischen Kunstlicht- und Tageslicht-Situationen überflüssig.
Vergleich & Alternativen
Direkte Konkurrenten sind der Litepanels Astra 1x1 (schwerer, aber lichtstärker) und der Arri Skypanel S30-C (dreifache Lichtleistung bei zehnfachem Gewicht). Für mobile Anwendungen bietet der Q500 das beste Verhältnis von Lichtleistung zu Gewicht, während stationäre Setups meist zu den größeren Skypanels greifen. Moderne RGB-Panels wie der Astera Titan Tube bieten mehr Farboptionen, erreichen aber nicht die Lichtintensität des Q500. Bei Budget-Produktionen bleibt der Q500 erste Wahl für professionelle Lichtqualität unter 1500 Euro.