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Blende
Kamera · Begriffe

Blende

Aperture / f-Stop / Iris
Murnau AI illustration
15lb sandbag 20 c stand 216 diffusion 250 diffusion 251 diffusion 25lb sandbag 35lb sandbag 40 c stand

Öffnung in der Linse, die Lichtmenge und Schärfentiefe steuert — angegeben als f-Wert (f/2.8, f/5.6). Kleinere f-Zahlen = größere Öffnung = weniger Schärfentiefe.

Definition

Die Blende (engl. Aperture) ist die verstellbare Öffnung im Objektiv, die den Lichteinfall auf den Sensor oder Film reguliert. Sie wird in f-Stops oder T-Stops angegeben.

Blendenzahlen

Die Blendenskala folgt einer mathematischen Reihe:
f/1.4 – f/2 – f/2.8 – f/4 – f/5.6 – f/8 – f/11 – f/16 – f/22

Jede Stufe halbiert oder verdoppelt die Lichtmenge:

  • Kleinere Zahl (f/1.4): Große Öffnung, viel Licht, geringe Schärfentiefe
  • Größere Zahl (f/16): Kleine Öffnung, wenig Licht, große Schärfentiefe

f-Stop vs. T-Stop

  • f-Stop: Geometrisches Verhältnis (Brennweite / Durchmesser)
  • T-Stop: Tatsächlich durchgelassenes Licht (inkl. Glasverlust)

Kinoobjektive werden in T-Stops kalibriert für exakte Belichtungskontrolle.

Einfluss auf das Bild

  1. Belichtung: Lichtmenge regulieren
  2. Schärfentiefe: Fokusbereich bestimmen
  3. Bildqualität: Beugungsunschärfe bei sehr kleinen Blenden
  4. Bokeh: Charakter der Unschärfe
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