Digitale Videoauflösung von etwa 4000 horizontalen Pixeln, typischerweise 4096x2160 (DCI) oder 3840x2160 (UHD).
Technische Details
Als Kameramann schätze ich 4K besonders wegen der enormen Flexibilität in der Postproduktion - ich kann ohne Qualitätsverlust in das Bild hineinzoomen oder nachträglich Bildausschnitte korrigieren. Die höhere Auflösung erfordert allerdings präziseres Arbeiten beim Fokus-Pulling, da bereits kleinste Unschärfen deutlicher sichtbar werden.
Anwendung in der Praxis
Für mich als Regisseur eröffnet 4K neue kreative Möglichkeiten - ich kann aus einer Totalen nachträglich Nahaufnahmen extrahieren, ohne Qualität zu verlieren. Das gibt mir mehr Flexibilität bei der Auflösung und ermöglicht spontanere Entscheidungen am Set, da nicht jede Einstellungsgröße separat gedreht werden muss. 4K bedeutet für mich als Produzent deutlich höhere Kosten durch erweiterte Speicher- und Rechenkapazitäten, längere Renderzeiten und aufwändigere Datenhandhabung. Gleichzeitig ist es heute unverzichtbar für die Vermarktung, da Sender und Streaming-Plattformen 4K-Content erwarten und entsprechend honorieren.